Stefan Zweig und Brasilien

- Einführung: Martina Wörgötter

- Lesung: Irina Blaul

- Musik: Trio Negro

- Virtueller Rundgang durch die Casa Stefan Zweig in Petrópolis mit Kristina Michahelles

- Podiumsdiskussion: Ruth Bohunovsky (Curitiba), Christopher F. Laferl (Salzburg), Klemens Renoldner (Wien)

Anlässlich des 83. Todestages von Stefan und Lotte Zweig, die in der Nacht von 22. auf 23. Februar 1942 in Petrópolis ihrem Leben ein Ende gesetzt haben, lädt das Stefan Zweig Zentrum zu einem Abend, an dem die besondere Beziehung des Autors zu seinem Exilland Brasilien im Zentrum stehen soll.

Überwältigt von den Eindrücken einer ersten Reise im Jahr 1936 plant Zweig eine rasche Rückkehr nach Brasilien. Diese verzögert sich jedoch aufgrund der unsicheren politischen Lage in Europa. Erst 1940 gibt eine Vortragsreise durch Amerika Gelegenheit, das Land wieder zu besuchen und im Anschluss das Manuskript zum Buch Brasilien. Ein Land der Zukunft (1941) fertigzustellen, bevor sich Stefan und Lotte Zweig im September 1941 in der kleinen Stadt Petrópolis niederlassen.

In seinem Buch richtet Zweig seinen euphorischen Blick auf den Aufbau einer vielfältigen Gesellschaft, in der Menschen trotz unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe oder Religion friedlich zusammenleben können. Er zeichnet damit ein utopisches Gegenbild zum nationalsozialistischen Deutschland – »Hoffnung auf neue Zukunft in neuen Zonen«.

Der Abend widmet sich Zweigs Begegnung mit Brasilien, dem Leben im brasilianischen Exil sowie den Hoffnungen und Projektionen, die sich in seinem so kontrovers aufgenommenen Buch spiegeln.

 

Bilder

© Ernest Stierschneider

Meta-Informationen

Beginn
25.02.2025 | 18:00h
Veranstaltungsort
Stefan Zweig Zentrum - Edmundsburg
Erstellt von
SZC Redaktion