Birger Vanwesenbeeck: Stefan Zweigs "Sprach-Exil"

Nach der Etablierung des austrofaschistischen Ständestaats und der Durchsuchung seiner Villa in Salzburg ging Stefan Zweig im Februar 1934 zunächst nach England; von wo er im Jahr 1940, über New York, Argentinien und Paraguay weiter nach Brasilien flüchtete.
Ausgehend von einigen Dokumenten der Stefan Zweig Collection der Daniel A. Reed Library in der State University of New York in Fredonia konzentriert sich Birger Vanwesenbeeck in seinem Vortrag darauf, was er Zweigs "sprachliches Exil" nennt. Zweig empfand die Erfahrung des Exils zunehmend als widersprüchlich zu der deutschen Sprache, in der er schrieb, und entfremdete sich sogar von ihr.

Der gebürtige Belgier Birger Vanwesenbeeck lehrt und forscht seit 2007 an der State University New York in Fredonia.

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Beginn
31.07.2024 | 18:30h
Ende
31.07.2024 | 21:00h
Erstellt von
SZC Redaktion